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  • Studium Generale
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Die Begrifflichkeit des studium generale gehört in die Welt des Mittelalters und ist untrennbar mit den frühen Universitäten verbunden( Fes, Bagdad, Kairo, Salerno, Bologna, Paris, Oxford, Salamanca, etc.…).

In der mittelalterlichen Terminologie werden diese Universitäten als „studium generale“ bezeichnet.

Im Rahmen der reeducation - Maßnahmen der westlichen Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Technischen Hochschulen Deutschlands verpflichtet, das „studium generale“ für Studenten verbindend zu machen. Gerade eine humanistisch orientierte Allgemeinbildung sollte bei angehenden Akademikern verhindern, dass sie sich weiterhin unkritisch totalitären Systemen andienen. Der kritische und allgemeingebildete Fachmann war Ziel der Persönlichkeitsbildung.

Dieses „studium generale“, das die Älteren unter den Semestern noch kennengelernt haben, gibt es in dieser verbindlichen Form nicht mehr.

Unser studium generale ist folgendermaßen strukturiert:

Im Semester finden in der Regel 2-3 Vorträge mit anschließenden Diskussionsrunden statt. Weitere spontane Vorträge oder Veranstaltungen sollen das Angebot erweitern, ergänzen oder Aktuelles berücksichtigen.



Seminare / Workshops: (max.16 Teilnehmer)

- Die Welt des Islam

- "Schule des Sehens" , Einführung in die Kunstgeschichte mit Museumsbesuchen (Antike, Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Biedermeier, Impressionismus, Expressionismus, Moderne)

- Die Weltreligionen (Christen, Juden, Islam, Buddhismus)

- Einführung in die Philosophie der Antike

- Studienreisen , z.B. nach Spanien ( Andalusien, Kastilien), Marokko, Ägypten, London, Rom, in Zusammenarbeit mit Dr. Tigges/Windrose Studienreisen. (max. 25 Teilnehmer).

- Der „Knigge “ wieder aktuell?

Exkursionen in Berlin (max.16 Teilnehmer)

Seminare soft skills (max.16 Teilnehmer)

- Rhetorik
- Kommunikation und Nachwuchsgewinnung
- Argumentation
- Kreativität
- Zeitmanagement
- Bewerbungstraining
- Business-Etikette

Jour fixe-Vorträge (ca. 30 Minuten) an Dienstagen

©cg